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LIGNA 2013

KWF Trendpavillon P34

"Optimierte Stoffstromsteuerung und Aufbereitung von Holzhackhackschnitzeln"

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Ausgangssituation

Der Trend der letzten Jahre zeigt klar und deutlich, dass auch im Bereich Hackschnitzelproduktion und-verwendung vielfältige Aktivitäten darauf ausgerichtet sind, ein möglichst standardisiertes Produkt zu erzeugen. Ein wesentlicher Grund hierfür ist, unabhängig von der weiteren Verwendung, die Möglichkeit das so aufbereitete Produkt deutlich einfacher in industrielle Verfahren einzuschleusen zu können.

In diesem Zusammenhang ist auch der zunehmende Einsatz von Aufbereitungs- und Veredlungstechnik in Form von Trocknungs- und Siebanlagen zu sehen. Hinzu kommt vermehrt Technik zur Abscheidung von Störstoffen wie mineralischen Bestandteilen, Metallen und Kunststoffen. Denn letztendlich verfolgen alle diese Bestrebungen nur das eine Ziel, für die unterschiedlichen Verwertungspfade einen möglichst homogenes Material anbieten zu können, weil nur dieses i. d. R. einen optimalen und störungsfreien Transport innerhalb der weiterverarbeitenden Anlagen gewährleisten kann – eine bedarfsgerecht geplante Anlage vorausgesetzt. P34 FG hb 130509 Kopie 2

Dies wird umso wichtiger, je unterschiedlicher die Ausgangsmaterialien sind, beispielhaft hierfür ist Holz aus Kurzumtriebsplantagen und der Landschaftspflege (Flurholz) zu nennen. Zwei Quellen, die angesichts der ständig zunehmenden Holzverknappung künftig weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Neben der zunehmenden Heterogenität der Holzquellen und –qualitäten stellen die ebenfalls stetig zunehmenden Ansprüche an die Produktqualität eine weitere Triebfeder dar, die die Aufbereitungsprozesse sowie deren Verbreitung in der Fläche beschleunigen.

 

Aufbereiten

Das „Aufbereiten“ lässt sich in drei wesentliche und voneinander sehr verschiedene Prozessschritte einteilen - Trennen, Trocknen, Sieben. Die wesentlichen Charakteristika dieser Prozessschritte werden im P34 exemplarisch dargestellt.

Bevor man jedoch mit dem Aufbereiten beginnt, kann in Teilen bereits aufgrund der Rohmaterialqualitäten eine Zuweisung bzw. ein Ausschluss für mögliche künftige Verwendungspfade getroffen werden. Als Beispiel für die letzte Aussage lässt sich aus schwachem Landschaftspflegeholz kein G 100 erzeugen, somit ist dieser Verwendungspfad von vornherein ausgeschlossen.

Darüber hinaus beziehen sich alle hier getroffenen Aussagen ausschließlich auf mechanische Verunreinigungen, da es hier einzig um die Aufbereitung von naturbelassenem Holz geht. Eine Behandlung auch anderweitig verunreinigter Hölzer (chemisch, biologisch) ist somit nicht Gegenstand der Sonderschau im P34.

Im KWF-Trendpavillon wird an ausgewählten Exponaten von der Holzernte über die Aufbereitung bis hin zur Verwertung die gesamte Prozesskette dargestellt und durch individuelle Führungen sowie neutrale Beratung begleitet.

Die Führung finden nach Bedarf statt, bei größeren Gruppen / Delegationen wird um telefonische Voranmeldung gebeten. Treffpunkt für die Führungen ist die KWF-Infotheke im P34.

Download Handout

Ansprechpartner Führungen:

Bernd Heinrich KWF, 0152/09 27 1759

Georg Krämer IBT, 0170/948 40 88

Holzenergie Podium auf der LIGNA 2013

„Nachhaltigkeitszertifizierung biogener Festbrennstoffe – Umsetzung und Folgen“

Podium Ligna web

Am Montag,dem 6. Mai 2013, 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Pavillon 33 (Empore) unter dem EXPO-Dach.

Das Netzwerk Holzenergie Forst (NHF), Die Waldeigentümer AGDW und der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) laden Sie herzlich ein mit uns zu o. g. Thema zu diskutieren.

 

 

 

 

 

 

Podiumsteilnehmer:

  • Impulsvortrag Hr. Dr. J Schweinle, VTI
  • Hr. Prof. Dr. W. A. Bitter, AGDW
  • Hr. G. Schirmbeck, MdB, Präsident DFWR
  • Hr. G.Lamp, Vorsitzender BBE
  • Hr. D. Teegelbekkers, PEFC
  • Hr. U. Malessa, FSC
  • Hr. A. Feige, ISCC
  • Moderation, Fr. Dr. U. Seeling, KWF

Im Zuge der Konformitätsbestrebungen innerhalb der Europäischen Union hat das Europaparlament beschlossen, dass nach den flüssigen Bioenergieträgern ebenfalls eine Nachhaltigkeitszertifizierung für die festen und gasförmigen Bioenergieträger einzuführen ist.

Ein zweifelsohne richtiger und notwendiger Schritt, der jedoch hinsichtlich seiner möglichen Umsetzung deutlich komplizierter sein kann als bei den Flüssigen Bioenergieträgern. Denn im Bezug auf die Erzeugung, Ernte und Umwandlung ebenso wie im Bereich der Stoffströme gibt es bei den Festbrennstoffen nahezu vollständig andere Strukturen. Dies gilt ganz besonders für die Abnehmerstruktur.

Diese Strukturen gilt es zu klären um eine entsprechend angepasste und zielorientierte, vor allem aber praktikable Umsetzung zu ermöglichen. Nach Möglichkeit unter Vermeidung von Hemmnissen für den für die Energiewende in Deutschland so entscheidenden Sektor der Festbrennstoffe.

Denn die starke regionale Verwurzelung der Holzenergie sowie die daraus resultierenden kurzen Transportwege bilden einen der Eckpfeiler, die eine Energiewende erst möglich und sinnvoll machen. Hinzu kommt die Wertschöpfung in zumeist strukturschwachen Gegenden bei gleichzeitigem Erhalt und Neuschaffung von Arbeitsplätzen. Ein weiterer positiver Begleiteffekt ist eine Zunahme der Unabhängigkeit beim Energieimport.

Um dieses für uns alle wichtige Thema voran zu bringen, wollen wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren und freuen uns auf Ihre rege Teilnahme.

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