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Die Website www.eldatstandard.de

Die Website www.eldatstandard.de – Zielgruppen, Aufbau und Nutzung

Die Dachverbände – Deutscher Forstwirtschaftsrat (DFWR) und Deutscher Holzwirtschaftsrat (DHWR) – haben am 23. April 2018 auf Ebene der Plattform Forst & Holz die gemeinsame Rahmenvereinbarung zum ELDAT Standard (RVE) unterzeichnet, um die Nutzung des ELDATsmart Standards verbindlicher und damit einheitlicher zu gestalten. Seitdem kann der ELDATsmart Standard offiziell genutzt werden.

Um insbesondere kleine Betriebe, bzw. Privatwaldbesitzer ohne spezialisierte EDV am elektronischen Datenaustausch als Bestandteil des modernen Holzmarktes partizipieren zu lassen, wurde im Rahmen des durch die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) finanzierten Projektes eine Website geschaffen. Die Seite www.eldatstandard.de steht seit Sommer 2017 allen zur freien und kostenlosen Verfügung und ermöglicht Ihnen das Erstellen von .eldat-Dateien, und ebenso das Einlesen und Anzeigen dieser Dateien. Zu Beginn wurde die Website vorrangig zur Entwicklung und Verbesserung des Standards genutzt. Inzwischen enthält sie jederzeit die aktuelle Version und Umsetzung des Standards, sowie den Nutzerleitfaden samt Anwendungsempfehlungen zum freien Download.

Wir möchten Ihnen hier die Website kurz vorstellen und Sie mit den Funktionen und Bereichen vertraut machen.

 

Die Website für Betriebe

Website Home.JPGHauptsächlich dient die Website dazu Ihnen die Möglichkeit zu geben eigene .eldat-Dateien zu erstellen. Hierzu wählen Sie auf der Hauptseite das gewünschte Modul, was Sie zur entsprechenden Eingabemaske bringt. Die gesamte Website ist möglichst einfach und grundlegend aufgebaut um Besucher nicht mit unnötigen Informationen zu überfrachten oder abzulenken. Zudem sollen wenige Dateninhalte dafür sorgen dass die Seite zügig geladen werden kann. Um die Offline-Verfügbarkeit zu gewährleisten, werden alle Inhalte direkt auf Ihr Endgerät (PC, Laptop, Smartphone) geladen. Sollte der Kontakt zum Internet nach einer Weile abreißen, was im Gelände durchaus passiert, kann die Website dadurch weiterhin verwendet werden.

Unterhalb der Modulauswahl haben Sie zudem die Möglichkeit sich den Nutzerleitfaden für den Standard, samt Anwendungsempfehlungen herunter zu laden. Sowohl Nutzerleitfaden als auch Anwendungsempfehlungen werden zukünftig fortlaufend aktualisiert und aufgrund des Feedbacks durch die Nutzer verbessert. Dadurch soll die Nutzbarkeit des Standards und seiner begleitenden Dokument stetig erhöht werden.

Eingabemaske.JPG

Wählen Sie eines der Module aus, so kommen Sie zu einer Eingabemaske. Hierin werden Sie durch die verschiedenen Kapitel der Module geführt und erhalten zu jedem Eingabefeld einen kurzen Erläuterungstext. Solche Eingaben die zwingend zu tätigen sind, werden durch ein rotes Dreieck am linken Ende gekennzeichnet, bzw. auch durch ein Sternchen am Ende des Feldnamens. Wird ein sogenanntes Pflicht-Feld angeklickt, dann jedoch nicht befüllt, oder werden Eintragungen getätigt die nicht den Regeln entsprechen, wird Ihnen das direkt angezeigt.

Eingabemaske Seitenende.JPG

Sie können erst dann über einen Button am Formular-Ende zum nächsten Kapitel springen, wenn Sie mindestens die Pflichtfelder mit Eingaben befüllt haben. Die schnelle Navigation durch das Dokument ist aber auch jederzeit ohne Eingaben möglich, über Anklicken der Kapitel in der oberen Leiste.

Es ist möglich jede Eingabe per Button am Seitenende zur Sicherheit zwischen zu speichern. Da nicht immer eine Verbindung zum Internet gewährleistet ist, aber auch weil die an der Entwicklung beteiligten Nutzer keine Speicherung ihrer Daten auf einem fremden Server wünschten, werden die Zwischenspeicherungen im Cache des Endgerätes hinterlegt. Es ist daher aber auch nur möglich derart gespeicherte Dateien auf eben diesem Gerät wieder aufzurufen, auf dem sie gespeichert wurden.

Lesemodus Eingabeprüfung.JPG

Sind die Eintragungen abgeschlossen kann eine .eldat-Datei erzeugt und auf dem Endgerät angezeigt werden. Hier wird die Datei bereits auf Validität geprüft. Also ob alle Pflichteingaben gemacht wurden und solche Felder die mit Regeln versehen sind, wie beispielsweise die Felder zur Eingabe der Postleitzahl, ordnungsgemäß befüllt wurden. Ist dies nicht der Fall, wird darauf ein Hinweis gegeben und der Nutzer kann seine Eingaben nachbessern.

Nach einer Überprüfung der Eingaben durch den Nutzer im Lesemodus kann die Datei dann herunter geladen und eigenständig verschickt werden.

Lesemodus.JPG

Neben der Eingabefunktion gibt es auf der Website eine Lesefunktion. Hierdurch werden Sie in die Lage versetzt empfangene .eldat-Dateien anzusehen. Gleichzeitig erhalten Sie eine Aussage über die Validität der hochgeladenen Datei. Auch nicht-valide .eldat-Dateien können hiermit angezeigt werden, erhalten dann jedoch einen Hinweis darauf wo ein Fehler in der Datei zu finden ist. Die Datei kann dann bearbeitet werden. Diese Funktion wurde vorgesehen um die Zusammenarbeit zwischen beispielsweise betreuenden Forstbetrieben/Forstbetriebsgemeinschaften und einzelnen Privatwaldbesitzern zu ermöglichen. Hierbei könnten die betreuenden Betriebe bereits Eingaben in einer .eldat-Datei machen und diese unfertig an den Privatwaldbesitzer schicken. Dieser kann die Datei mit seinen noch fehlenden Eingaben vervollständigen und sie an den Betreuungsbetrieb zurück schickt, oder eigenständig an den gewünschten Empfänger weiter senden.

 

Die Website für Programmierer

Die zweite Zielgruppe der Website sind die Programmierer, die mit der Einrichtung einer Schnittstelle, entweder in die Systeme der Betriebe oder in eigene Software-Lösungen, zuständig sind. Dieser Personenkreis ist auf eine sehr viel technischere Herangehensweise an den Standard und seine Architektur angewiesen. Ein entsprechender Bereich ist auf der Website zu erreichen, wenn man am unteren Seitenende auf den Begriff „Dokumentation“ klickt.

Dokumentation.JPG

Sie erhalten dort Informationen über die Ausführung des Standards im JSON-Format und können sich gegebenenfalls über einen Link weiter zum JSON-Format informieren. Zudem wird dort auf das vom KWF bereit gestellte JSON-Schema, also eine fertige JSON-Struktur des Standards zum Herunterladen, hingewiesen.

Der nächste Reiter auf dieser Seite zeigt den Header des Standards, also den Teil der Struktur der nicht über die Module abgebildet wird, aber dennoch für die Umsetzung des Standards notwendig ist. Der Header ist Bestandteil jeder .eldat-Datei und kann wie eine technische „Absender-Angabe“ auf einem Brief gesehen werden, enthält allerdings auch eine Kodierung der enthaltenen Informationen, sodass die Unverfälschtheit der Eintragungen kontrolliert werden kann.

Auf Wunsch einiger Nutzer wurde später auch eine Funktion auf der Website eingebaut, die sich unter dem dritten Reiter (ELDAT to XML) befindet. Nicht alle Datenbanken werden sofort auf JSON umgestellt werden können. Daher ist es notwendig dass eine Übersetzung des JSON-Formates in das ältere XML-Format ermöglicht wird. Hierzu wurde einerseits die JSON-Struktur so aufgebaut dass eine Umwandlung in XML problemlos möglich ist. Andererseits wurde eine Schnittstelle auf der Website eingerichtet um dort JSON-Dateien einzulesen, sodass diese in ein XML-Format übersetzt werden. Diese Funktion ist allerdings als Übergangslösung geplant, da wir langfristig auf das schlankere und modernere JSON-Format umsteigen möchten.

In der linken Navigation der Dokumentation finden Sie eine Auflistung der verschiedenen Versionen in denen der ELDATsmart-Standard bereits verfügbar war. Hierdurch soll Ihnen die Möglichkeit gegeben werden auch noch auf ältere Versionen des Standards Zugriff zu haben, sofern Sie diese noch nutzen möchten. Gleichzeitig wird hiermit eine Historie der Versionen bewahrt, die Änderungen nachvollziehbar macht.

Wählen Sie eine dieser Versionen aus, gelangen Sie zur Spezifikation dieser Version. Dazu gehört die Auflistung der Module, samt einer erweiterbaren Architekturdarstellung mit wichtigen Regeln einzelner Container oder Felder bezüglich Eingaberestriktionen, Wiederholbarkeit, Pflichtangaben und Feld-/Containerbezeichnung als Klarname und Tag. Diese Angaben sind insbesondere für Programmierer einer Schnittstelle essenziell wichtig.

Dokumentation Module.JPG

Unter den Modulen finden Sie zudem eine Auflistung einzelner Container, die ebenso erweitert werden können, um sich tiefergehende Verschachtelungen anschauen zu können.

Zu jeder Version wird ein entsprechendes Schema durch das KWF zum Download angeboten. Dieses kann entweder den gesamten Standard enthalten, oder auch nur einzelne Container. Dieses kann von IT-Entwicklern direkt in deren Systeme übernommen werden, sodass sich der Programmieraufwand für diese Zielgruppe reduziert. Darüber hinaus ist es auch möglich jedes Modul oder jeden Container über eine API-Schnittstelle anzuwählen und dadurch direkt im eigenen Programm einzubinden.

Zuletzt befindet sich in der Navigation eine Liste aller verwendeten Referenztabellen mit Eintragskürzeln und vollen Namen. Auch diese können von den Nutzern ohne Hürden herunter geladen werden. Erhältlich sind die Datenformate CSV und JSON. Ebenso wie die Schema-Dateien sind die Referenztabellen-Dateien dazu vorgesehen von Programmierern direkt in die eigenen Softwarelösungen eingebunden zu werden.

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