• navi_harvest.jpg
  • Esche.jpg
  • buche.jpg
  • 400.jpg
  • ellern.JPG
  • kwf02.jpg
  • 240_.jpg
  • web_IMAG0013.jpg
  • 020_.jpg
  • kwf03.jpg
  • Impression.jpg
  • web_Eichenbestand_01.jpg
  • kwf01.jpg

Mehr Infos zur INTERFORST 2018

finden Sie hier: interforst logolett rgbinterforst logo rgb18. bis 22. Juli 2018 I Messe München

DAS KWF IST WIEDER MIT SONDERSCHAU UND FOREN DABEI

51 Interforst Sonderschau DSC0873

für weitere Informationen zur KWF-Sonderschau auf der INTERFORST 2018 wenden Sie sich an:
Dr. Andreas Forbrig
Katja Büchler

Sonderschau „Vom Keimling zum Kantholz – Prozesskette Holz“ in Halle B6

Andreas Forbrig und Hans-Ulrich Dietz, KWF Groß-Umstadt
Arno Bücken, Martin Hoppen, Michael Schluse, RWTH Aachen - Institut für Mensch-Maschine-Interaktion
Werner Poschenrieder, TU München

 

Zum dreizehnten Mal findet vom 18. bis 22. Juli 2018 auf dem Münchener Messegelände die INTERFORST – Innovationen für Forst und Technologie – statt. Wie in der Vergangenheit bereits, organisiert auch dieses Mal das KWF eine Sonderschau, deren Motto „Vom Keimling zum Kantholz – Prozesskette Holz“ lautet. Neben zahlreichen Akteuren aus den unterschiedlichsten Institutionen wirken auch die Erzeugergemeinschaft für Qualitätsforstpflanzen Süddeutschland e.V. (EZG) sowie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit. Zu sehen ist die Sonderschau in Halle B6. Es finden regelmäßig Führungen durch die Sonderschau statt.

Hier finden Sie die Liste aller KWF-Sonderschaupunkte.

Hier finden Sie den Hallenplan zur Sonderschau

Auf einer Fläche von rund 1600 qm in der Mitte der Messehalle B6 bekommen die Besucherinnen und Besucher auf einem Rundparcours alle „Lebensstationen“, die das Holz „vom Keimling bis zum Kantholz“ durchläuft, beispielhaft vorgeführt. Gestartet wird mit der Bestandesbegründung, die von der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsforstpflanzen „Süddeutschland“ e.V. (EZG), dem Bayerischen Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht (ASP), den Bayerische Staatsforsten AöR und ForstBWgezeigt wird. Dem schließt sich die Jungwuchs- und Jungbestandspflege an, wo die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung DGUV in Kooperation mit der Bayerischen Landesunfallkasse, der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, dem Forstlichen Bildungszentrum in der Laubau – Bayerische Staatsforsten AöR (BaySF) und dem Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. den sicheren Einsatz moderner, vom KWF geprüfter Akkutechnik vorführt. Es folgen Stationen zur Holzernte. Was moderne Forstschlepper – natürlich KWF-geprüft – heute alles zu leisten imstande sind, wird ebenso erläutert wie die Vorteile für die Bodenschonung beim Einsatz einer Traktionshilfswinde am Hang oder eines neu entwickelten, erstmals auf der Interforst 2018 vorgestellten On Track-Forwarders. Abgerundet wird das Ganze schließlich durch eine Produktschau – aus Holz kann man (fast) alles machen. Es werden Beispiele gezeigt für die stoffliche wie auch für die energetische Nutzung unseres Rohstoffes Holz.

Digitale Zwillinge und Internet der Dinge – Forstwirtschaft 4.0

Umgeben von der realen Welt der Prozesskette Holz befindet sich in der Mitte der Sonderschaufläche die digitale Transformation im virtuellen Wald der Forstwirtschaft 4.0.

In der industriellen Produktion steht der Begriff „Industrie 4.0“ für Digitalisierung und zunehmende Vernetzung von Maschinen und Prozessen, also für die vierte industrielle Revolution nach Einführung von Dampfmaschine, Fließband sowie Elektronik/IT. Menschen und Maschinen kommunizieren unabhängig von Zeit, Ort, Hierarchien oder Firmenzugehörigkeit direkt miteinander. Wenn beispielsweise jemand online Fotoabzüge bestellt, läuft der Prozess vollautomatisiert ab. Der Kunde kommuniziert direkt mit dem Fotodrucker des Herstellers, genauer mit dem so genannten Digitalen Zwilling dieses Druckers. Es ist also der Drucker selbst, der hierdurch seine Dienstleistung eigenständig online bereitstellt. Diese Grundidee der Digitalisierung und Vernetzung kann auf unzählige bestehende und neue Anwendungsszenarien übertragen werden.

Aber wie sieht die vierte industrielle Revolution im Wald aus? An welchen Stellen bringt eine solche Vernetzung dem Cluster Wald und Holz Vorteile? Sicher ist, dass die Herausforderungen an den Cluster stetig steigen. Es gilt, vielfältige und häufig konträre Anforderungen an die Waldbewirtschaftung unter einen Hut zu bringen: Aus gleichaltrigen Reinbeständen werden heterogene Bestände, neben der reinen Holzproduktion muss eine Vielzahl von Ökosystemdienstleistungen erbracht werden, durch den Klimawandel ändern sich die Randbedingungen grundlegend. Die Bereitstellung und Nutzung des Holzes ist bereits komplex und wird stetig komplizierter, gleichzeitig soll aber auch die mobilisierte Holzmenge steigen. Hier setzt die Idee von Wald und Holz 4.0 an mit dem zentralen Gedanken, die verschiedenen Partner im Cluster ausreichend zu vernetzen, eine einfache und übergreifende Kommunikation zu ermöglichen, hierdurch Synergien schaffen und damit letztlich eine effektivere Arbeit im Cluster zu gewährleisten.

Auf der Sonderschau erfahren Sie, wie Digitale Zwillinge genau dies im Bereich Wald und Holz ermöglichen, wie sie aussehen und wie sie vernetzt sind.

Gestaltet wird dieser Teil im Wesentlichen von der RWTH Aachen, der TU München, dem FBZ NRW sowie dem KWF. An sieben Stationen wird gezeigt, wie die digitalen Zwillinge des Keimlings, dann des Baums, später des eingeschnittenen Stamms und schlussendlich exemplarisch für die Produktvielfalt des Kantholzes in eine Interaktion treten. Sie können sich beispielsweise durch eine Simulation zeigen lassen, wie der Baum mitsamt seiner Artgenossen sich unter vom Nutzer vorgegebenen Rahmenbedingungen entwickelt oder welche Auswirkungen auf Bestandesstruktur und Wachstum unterschiedliche Durchforstungsarten (schwach, stark, motormanuell, mechanisiert etc.) haben. Auch wird deutlich gemacht, welche Chancen darin liegen, Daten unter den „Mitspielern“ in der Prozesskette Holz auszutauschen.

Der digitale Zwilling

Der digitale Zwilling ist vereinfacht ein virtuelles Pendant zu einem real existierenden Gegenstand, im Beispiel des Online-Fotodienstleisters der Fotodrucker. Der Digitale Zwilling des Fotodruckers speichert alle seine relevanten Daten (Größe, Leistungsaufnahme, Betriebsdaten, Preise), kennt seine Funktionen (Berechnung von Lieferzeiten, Drucken von Fotos in unterschiedlichen Größen und Qualitäten), seine Kommunikationsmöglichkeiten und kann sein Verhalten (Druckzeit, Störungen) vorhersagen. Dabei wird genau differenziert, welche Daten und Funktionen öffentlich und welche nur privat zugänglich sind. Im Beispiel eines Online-Fotodienstleisters sind der Preis pro Foto und das Ergebnis der Funktion, die eine voraussichtliche Lieferzeit berechnet, öffentlich. Daten wie die aktuelle Auslastung, der aktuelle Wartungsbedarf, die Produktionskosten und daraus resultierend die aktuelle Gewinnspanne sind private Daten, die aber dem Besitzer der Anlage den entscheidenden Überblick bringen, wohingegen die öffentlichen Daten eine direkte Beauftragung von außen ermöglichen und damit den Anforderungen des Kunden genügen.

Die didaktische Herausforderung

Die Vernetzung der realen Welt und technischen Gegenstände (Assets) der Prozesskette Holz im äußeren Ring mit den digitalen Zwillingen im mittigen Bereich Forstwirtschaft 4.0 deutlich zu machen, so dass das Ganze auch wirklich als EIN GANZES, als ein gemeinsames System (CPS) wahrgenommen werden kann, darin liegt neben der inhaltlich-konzeptionellen die gestalterische Herausforderung dieser Sonderschau.

 

In den FTI 3 2018, die Anfang Juli 2018 erscheinen, finden Sie umfangreiche Informationen zum Programm der Interforst, zur Sonderschau und zu den Foren.

51 Interforst Sonderschau MG 4313

Interforst

interforst logolett rgb
interforst logo rgb

Das KWF ist wieder dabei!
18. - 22.Juli 2018

Schild RettungspunktRettungspunkte im Wald
Infos und Downloads

Interner Bereich

Aktuell sind 218 Gäste und keine Mitglieder online