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Forsttechnik für den bäuerlichen Waldbesitz auf der Agritechnica mit FPA-Prüfzeichen des KWF

Zahlreiche Gäste feierten 60 Jahre FPA

Pressemitteilung 42/2009
Am 10. November lud das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) seine Mitglieder, Partner und viele Firmen zum Infozentrum Forst und Holz auf der Agritechnica ein. Anlass der Einladung war das 60jährige Bestehen des Forsttechnischen Prüfausschusses (FPA) und die Verleihung von Prüfurkunden an die Firmen Pfanzelt, Unterreiner und Pisek – Vitli Krapan. Grußworte sprachen neben der Geschäftsführenden Direktorin des KWF, Dr. Ute Seeling, einer der Sprecher des KWF-Firmenbeirates, Stefan Meier und der Leiter des Sachgebietes Waldarbeit und Forsttechnik bei den Niedersächsischen Landesforsten (NLF), Peter Winkelmann.

 

Das KWF gestaltete und organisierte gemeinsam mit dem Niedersächsischen Forstlichen Bildungszentrum Münchehof das gemeinsame Infozentrum von DLG/KWF und Münchehof zum Thema Forst und Holz im Rahmen der Agritechnica 2009 in Hannover.

In ihrer Begrüßung zum KWF-Empfang am Dienstag erläuterte Dr. Ute Seeling einige Highlights aus der 60jährigen Geschichte des FPA-Prüfzeichens. Sie präsentierte mit dem Pflanzhäckchen nach Dr. Reissinger eines der ersten, 1949 FPA- geprüften Produkte, das sogar heute noch erhältlich ist.

Als Sprecher des KWF-Firmenbeirates hob Stefan Meier den hohen Stellenwert der KWF-Prüfung hervor. Diese sei vor allem möglich, weil sich das KWF dank seiner Trägerschaft durch Bund und Länder stets Unabhängigkeit und Neutralität in allen Entscheidungen bewahrt habe. Das starke Netzwerk, welches das KWF zwischen Anwendern, Herstellern, Wissenschaft und Praxis geknüpft hat, sei in dieser Form einmalig. Er lobte die erfolgreiche Kooperation zwischen KWF und DLG im Prüfebereich. Gleichzeitig warnte er jedoch aus Sicht der Hersteller und Händler von Forsttechnik: „Es gilt für die Forstwirtschaft, die Unabhängigkeit zu bewahren. In einer Umklammerung durch die starke Lobby der Landwirtschaft bestände ansonsten die Gefahr, dass die forstlichen Profile unscharf werden“. Der Leiter des Sachgebietes Waldarbeit und Forsttechnik bei den Niedersächsischen Landesforsten, Peter Winkelmann stellte die Bedeutung der FPA-Prüfung für die Forstpraxis dar: „Während meiner gesamtes Laufbahn war mir das FPA-Verzeichnis ein wichtiger und hilfreicher Ratgeber – sowohl beim Einsatz, als auch bei der Beschaffung von forsttechnischen Arbeitsmitteln und persönlicher Schutzausrüstung“.

Wie aktuell und wichtig die KWF-Gebrauchswertprüfung heute ist, zeigen auch die zahlreichen Anmeldungen zur Prüfung von Geräten, Werkzeugen, Maschinen und Schutzausrüstungen. 50 bis 80 Objekte werden jedes Jahr zur Prüfung angemeldet. Im Rahmen des Empfanges überreichte Dr. Ute Seeling Prüfurkunden für die zuletzt erfolgreich geprüften Produkte. Alle haben ihren Einsatzschwerpunkt im bäuerlichen Waldbesitz. Sie wurden in enger Kooperation mit der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG) Baden-Württemberg geprüft. Seit vielen Jahren besteht mit ihr und den LBGen Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Der Eigentümer der Firma Pfanzelt, Paul Pfanzelt, nahm selbst die Prüfurkunden für zwei erfolgreich geprüfte Seilwinden Pm 9155 S-line, Pm 9172 S-line und den Rückewagen Pm RW 9242 S-line entgegen. Damit sind alle Produkte der S-line (S=Semiprofi) von Pfanzelt durch das KWF geprüft.

Ebenfalls drei Prüfurkunden erhielt Gert Unterreiner für die Rückewagen Forest-Master RW 10, RW 14 und RW 16. Auch er nahm Gratulation und Prüfurkunden selbst in Empfang und darf ab sofort diese Produkte mit dem FPA-Prüfzeichen bewerben.

Zum Abschluss erhielt die Firma Pisek – Vitli Krapan Prüfurkunden für die erfolgreich absolvierte KWF-Gebrauchswertprüfung ihrer Seilwinden (Typen 4E, 4ER, 4EH, 5E, 5ER, 5EH, 6EN, 6EH, 8EH) sowie zwei KWF-Testurkunden zwei für die Seilweinden der Typen 3E und 3,5E.

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Peter Harbauer

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