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Neues KWF-Prüfzeichen „Semi-Profi“ für Schutzausrüstungen

Einteilung der PSA in Profi- und Semi-Profi-Bereich beim KWF-Firmengespräch vorgestellt und diskutiert

Von: Pressemitteilung 01/2010

Am 20. Januar 2010 lud das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) Hersteller und Vertreiber von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) zu einem Firmengespräch in die Stadthalle nach Groß-Umstadt ein. Zentrale Anliegen waren der Informationsaustausch und die Diskussion. Besonders auf den aktuellen Stand der Entwicklungen der PSA in der Waldarbeit wurde eingegangen. Aus diesen ergeben sich neue Anforderungen im Prüfbereich für das KWF.

 

Die zahlreichen Teilnehmer aus Deutschland und dem benachbarten Ausland wurden von der Geschäftsführenden Direktorin des KWF Dr. Ute Seeling und dem Obmann des KWF-Arbeitsauschusses „Persönliche Schutzausrüstung“ Gerd Thomsen begrüßt. Seeling wies darauf hin, dass die Anzahl der Brennholz-Selbstwerber stetig zu nimmt. Dies habe aber auch ein erschreckendes Anwachsen der Unfallzahlen in diesem Bereich zur Folge. Neben dem Bereich der professionellen Waldarbeit macht die Schutzausrüstung für nicht-gewerbliche Anwender bei den Ausrüstern einen immer größer werdenden Teil aus. Aber auch die Spezialbereiche der Landschafts-, Gehölz- und Baumpflege rücken zunehmend in den Blickpunkt der Hersteller. Das KWF sieht sich deshalb verpflichtet, auch die Grundanforderungen bei der PSA für die semi-professionelle Waldarbeit zu definieren.

Ganz neu ist damit das Einteilen der Prüfung von PSA in einen Profi- und einen Semiprofibereich. Neben den Prüfkriterien für ein Semiprofi- Prüfzeichen wurden Grundanforderungen vorgestellt, die dem besonderen Anwendungsbereich Rechnung tragen. An beide Prüfzeichen werden die gleich hohen Sicherheitsanforderungen gestellt. Der Prüfzeitraum in der Praxis ist mit 50 Einsatztagen aber nur halb so lang wie im Profibereich. Zusätzlich zur Erfüllung der Sicherheitsanforderungen werden im Semiprofibereich besonders Trageeigenschaften geprüft. „Damit besteht für alle Produkte, welche die Grundanforderungen für den Profibereich nicht erfüllen, ebenfalls die Möglichkeit, ein Prüfzeichen des KWF zu erhalten“, so Jörg Hartfiel, Leiter des Sachgebiets „Mensch und Arbeit“ beim KWF.

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Peter Harbauer

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