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EFESC European Forestry and Environmental Skills Council

EFESC - European Forestry and Environmental Skills Council

Mit EFESC wollen wir die Mobilität von im Wald und im grünen Sektor beschäftigten Personen innerhalb Europas durch einheitliche Standards bezüglich Arbeitssicherheit und Arbeitstechnik auf europäischer Ebene fördern.

Unsere Ziele

EFESC ist ein eingetragener Verein. Mitglieder können sein Interessenvertreter aus dem Waldbesitz, Arbeitnehmervertreter, Unfallversicherer, Vertreter der Waldzertifizierer, oder Organisationen, die in der beruflichen Bildung im Forstbereich oder anderen grünen Branchen tätig sind. Mit den Vorarbeiten zu EFESC wurde 2009 im Rahmen eines EU Leonardo Projekts begonnen. 2012 wurde das Handbuch verabschiedet und EFESC offiziell gegründet.

EFESC legt Mindeststandards für Forstarbeiten, Landschaftspflege, Baumpflege und Gartenbau fest und entwickelt diese weiter. Die Standards sollen in allen Europäischen Ländern anwendbar sein. Durch die Standardsetzung trägt EFECS dazu bei, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu verbessern und die Mobilität zu erleichtern.

Europäische Motorsägenstandards ECC):

Die ersten Minimumstandards wurden für Motorsägenarbeiten entwickelt.Es handelt sich um insgesamt 4 Module. Nur anerkannte Prüfstellen dürfen das ECC Logo für die von ihnen ausgestellten Zertifikate verwenden.

Unsere Organisation

EFESC ist ein eingetragener Verein. Die Struktur der Mitglieder macht es möglich, dass die Standards eine angemessene Akzeptanz finden. Das Satzungsgebende Organ ist die Generalversammlung in der alle Mitglieder Sitz und Stimme haben. Die Generalversammlung entscheidet über die Ziele, die Standards die Aufbau und Ablaufstruktur von EFESC. Die Generalversammlung wählt die vorsitzende Person und den Vorstand der für die operative Umsetzung der Ziele verantwortlich ist. Die Standardsetzung und die Akkreditierung Nationaler Agenturen werden durch ebenfalls von der Generalversammlung gewählte Expertengruppen vorgenommen. Das Sekretariat unterstützt den Vorstand.

Expertengruppen

Die Standardsgruppe erarbeitet Entwürfe für die Standards, die dann der Generalversammlung vorgelegt und von dieser beschlossen werden. Die Akkreditierungsgruppe definiert die Akkreditierungs- und Auditierungsprozesse innerhalb EFESC. Die Akkreditierungsgruppe überprüft die Anträge von Organisationen, die in den jeweiligen Ländern als Nationalen Agenturen arbeiten wollen.

EFESC Handbuch

Im EFESC Handbuch sind die Ziele, die Organisationsstruktur von EFESC niedergelegt. Darüberhinaus sind die Befugnisse und Verantwortlichkeiten der Organe festgelegt.

Vorstand

Tom Embo, Chairman (inverde, Belgien); Rosa Ricart (Centre Tecnològic Forestal de Catalunya, Spanien); Roland Tromp (IPC Groene Ruimte, Niederlande)

Standardsgruppe

Chris Hughes, Chairman (Wales & UK), Josef Stampfer (Österreich), Kris Hofkens (Belgien), Paolo Cielo (Italy), Helmut Keller (Deutschland), Josep Anglada (Catalunia & Spanien), Silvester Jonkers (Niederlande), Miguel Munoz (Spanien), Simon Wallis (Schottland – UK)

Akkreditierungsgruppe

Joachim Morat, Chairman (KWF, Deutschland); Christian Salvignol (Centre Forestier de la région Provence Alpes Côte d'Azur, Frankreich); Rudy Burgherr (SPAA, Schweiz)


Das Europäische Motorsägenzertifikat

Einführung in die Europäischen Motorsägenstandards European Chainsaw Standards

Ziele

Das Ziel von EFESC, der Europäischen Vereinigung der Berufe in Forstwirtschaft und Umwelt, (European Forestry and Environmental Skills Council) war die Entwicklung gemeinsamer Standards für Kenntnisse und Fertigkeiten, über die Anwender von Motorsägen in ganz Europa verfügen sollten. Diese Standards können einen Beitrag leisten

  • zur Verhinderung von Arbeitsunfällen und der damit verbundenen persönlichen Unannehmlichkeiten
  • zur Reduktion der mit Unfällen verbundenen Kosten
  • zu Verbesserung der Kenntnisse, der Fertigkeiten und Effizienz der Motorsägenführenden
  • zur Erleichterung der Mobilität und Verbesserung der Beschäftigbarkeit in Europa
  • zur Verbesserung der beruflichen Bildung und auch des Prüfungswesens beruflichen Weiterbildung und lebenslangem Lernen

Die Europäischen Motorsägenstandards (ECS)

Die Europäischen Motorsägenstandards wurden im Rahmen eines Leonardo - EU Projekts in Zusammenarbeit mit Forstlichen Bildungsstätten, Unfallversicherern, Gewerkschaften, Forstunternehmerverbänden aus über 14 europäischen Ländern entwickelt. Es handelt sich um europäische Mindeststandards, die den DGUV-SVLFG DGUV Informationen 214-059 entsprechen. Die Standards sind alle von einem internationalen Team von Prüfern beurteilt und erprobt. Die europäischen Zertifikate werden nach dem Bestehen einer genau festlegten Prüfung ausgegeben. Ein vorheriger Besuch eines Kurses wird sehr empfohlen, ist aber nicht Pflicht.

Die ECS Module

  • ECS Modul 1: Technische Grundlagen, Motorsägen Wartung, Einschneide-techniken: Dieses Modul definiert die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten für Motorsägenführende. Es beinhaltet die Gefährdungen und Belastungen bei der Motorsägenarbeit; Persönliche Schutzausrüstung, Schnitttechniken beim Entasten und Einschneiden aber auch den Gebrauch von Vorlieferhilfen.
  • ECS Modul 2: Grundlagen der Schwachholzaufarbeitung: Fällung und Aufarbeitung von Schwachholz, Schnitttechniken bei Vor- und Rückhängern; sicherer Umgang mit hängen gebliebenen Bäumen; Entasten und Einschneiden.
  • ECS Modul 3: Fällen und Aufarbeiten von mittelstarkem und starkem Holz: Fäll- und Aufarbeitungstechniken, Sicherheitsfälltechnik, Entastungtechniken; Einsatz von Winden.
  • ECS Modul 4: Geworfenes und gebrochenes Holz, Windwurfaufarbeitung: Gefährdungsbeurteilung; Einschneidetechniken; Umgang mit Wurzeltellern; Fälltechniken bei Bäumen mit gebrochenen Kronen; Windeneinsatz im Windwurf (in Bearbeitung)
(Die jeweiligen Standards sind als PDF-Dokumente unter dem Titel des zugehörigen Standards verlinkt und können von dort heruntergeladen werden.)

ECC Prüfungen

In den Prüfungen nach den Europäischen Motorsägenstandards werden die Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit der Motorsäge überprüft. Die Prüfung wird von einen Prüfungsausschuss abgenommen. Diese sind von der nationalen Agentur nach von EFESC festgelegten Kriterien evaluiert. Nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung erhält die geprüfte Person das Europäische Motorsägenzertifikat (ECC) für das jeweils absolvierte Modul. Die Liste der in Deutschland vergebenen ECC Zertifikate können Sie hier einsehen.

Qualität

Qualitätskontrolle ist ein Muss um die hohen europäischen Standards bei der Motorsägenarbeit aufrecht zu erhalten. Deshalb können nur zertifizierte Prüfstellen und Prüfer europäische Motorsägenzertifikate (ECC) ausstellen. In den Mitgliedsländern werden Nationale Agenturen eingerichtet. Die Anforderungen an diese sind im EFESC Handbuch definiert. Die Akkreditierungsgruppe überprüft ob eine künftige nationale Agentur diese Anforderungen erfüllt und stellt ein Zertifikat aus. Zur Durchführung der Prüfungen nach den ECC werden Prüfstellen eingerichtet, die ihrerseits wiederum von der Nationalen Agentur nach festgelegten Kriterien überprüft werden. Nach erfolgreicher Überprüfung durch die nationale Agentur ist die Prüfstelle berechtigt, Prüfungen nach dem ECC durchzuführen und entsprechende Zertifikate auszustellen. Jede Prüfstelle wird im Dreijahresturnus durch die nationale Agentur überprüft. In Deutschland sind als Prüfstellen anerkannt:

Auf den Webseiten dieser Forstlichen Bildungsstätten können die Termine für Vorbereitungskurse und Prüfungen nach ECC eingesehen werden.


EFESC anerkannte Püfer

In Deutschland sind in jeder anerkannten Prüfstelle Prüfungsausschüsse im Anhalt an die gesetzlichen Bestimmungen eingerichtet.


EFESC Prüfstellen

EFESC Prüfstellen nehmen die Überprüfung der Kenntnisse und Fertigkeiten im Anhalt an die ECS vor. Die Prüfstellen werden von der Nationalen Agentur evaluiert. Sie müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Sie verfügen über ein Qualitätsmanagementsystem das durch ein Zertifikat nach ISO 9001 oder ein internes, dokumentiertes Managementsystem nachgewiesen wird.
  • Sie verfügen über ein dokumentiertes Leitbild in dem auch der Arbeitsschutz verankert ist.
  • Sie haben ein Verwaltungssystem das durch eine dokumentierte Aufbauorganisation mit jeweils festgelegten Verantwortlichkeiten und Befugnissen.
  • Sie müssen über die zur Prüfung notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen verfügen sowie Zugang zu den zur Prüfung notwendigen Waldbestände verfügen.
  • Die Qualität der Prüfungen muss gesteuert und überwacht werden. Dazu gehört auch das Einholen und Auswerten des Feedbacks der Teilnehmer.
  • Sie müssen die Qualität der Prüfer sicherstellen und überwachen.

In Deutschland anerkannte Prüfstellen sind das Forstliche Bildungszentrum Neheim und das Forstliche Bildungszentrum Weilburg.

Interner Bereich

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