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Das Projekt RePlan

Verbessertes Ressourcenmanagement in der Forstwirtschaft durch qualifizierte Planzeiten und Plankosten für standardisierte Arbeitsverfahren (RePlan)

 

Gesichertes Wissen für eine bessere Planung in den Betrieben! RePlan liefert dafür die Daten und die Instrumente.

Für Betriebe und Unternehmen im forstlichen Bereich kommt heute der (Vorab-)Kalkulation von forstbetrieblichen Maßnahmen eine große Bedeutung zu, damit eine wirtschaftliche Betriebsführung und eines effizienter Ressourceneinsatz gewährleistet sind. Das Ziel des Projektes RePlan besteht in der Sammlung und ggf. Erfassung von Planzeiten und Plankosten zur Planung und Steuerung ausgewählter forstbetrieblicher Tätigkeiten und Prozesse. Mit „RePlan“ wird der etwas sperrige Projektname abgekürzt, der lautet: „Verbessertes Ressourcenmanagement in der Forstwirtschaft durch qualifizierte Planzeiten und Plankosten für standardisierte Arbeitsverfahren“

Das von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) geförderte RePlan-Projekt ist ein Verbundvorhaben mit Partnern aus dem Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V., der Abteilung Arbeitswissenschaft und Verfahrenstechnologie sowie der Abteilung für Forstökonomie und Forsteinrichtung der Universität Göttingen. Weitere Partner sind der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) sowie die REFA Fach- und Branchenorganisation Forstwirtschaft.

Hintergrund des Projektes ist, dass mit Wegfall des EST und dessen Aktualisierung auch das Wissen fehlt, welche Zeiten und welche Ressourcen für die forstlichen Tätigkeiten eingeplant werden müssen. Damit werden Planung und Steuerung sowohl in den Forstbetrieben als auch in den Forstunternehmen deutlich erschwert bzw. sind mit großen Unsicherheiten behaftet. Zudem kommt heute in der Praxis aufgrund des technischen Fortschritts ein breites Spektrum neuer Arbeitsverfahren mit unterschiedlichen Kosten- und Leistungswerten zum Einsatz, für die noch keine gesicherten Daten vorliegen. Die Einsatzzeiten der Forstwirte in der reinen Holzernte werden geringer, bisherige forstliche Nebentätigkeiten gewinnen immer mehr an Bedeutung. Zunehmend werden viele forstliche Betriebsarbeiten an Unternehmer ausgelagert. All diese Faktoren führen dazu, dass wichtige Daten über benötigte Zeiten, die Leistungen, die Produktivität sowie die Kenntnisse über die erforderlichen Betriebsmittel fehlen.

Als betriebswirtschaftliche Basis ist deshalb eine aktuelle Datengrundlage erforderlich, die sowohl die Forstbetriebe als auch die Forstunternehmer in die Lage versetzt, in zentralen Anwendungsgebieten mit aktuellen Planzeiten und Plankosten zu rechnen. Die Auswahl der forstbetrieblichen Prozesse soll so erfolgen, dass die Ergebnisse bundesweit übertragbar sind.

Im Rahmen des Projektes soll ein Verfahren zur Erfassung und Aktualisierung von Daten entwickelt und evaluiert und eine Datenbank mit Planzeiten und Plankosten konzipiert und erstellt werden, die von allen Akteuren - Waldbesitzern, Forstbetrieben, Forstlichen Beratern und Forstunternehmern u.a. - genutzt werden kann. Die dauerhafte Etablierung eines Netzwerkes aus interessierten Meldebetrieben, um über das Projektende hinaus eine laufende und zeitsparende Aktualisierung der Daten durch das KWF zu gewährleisten, gehört zu den weiteren zentralen Aufgaben.

Die zu erwartenden Ergebnisse sind vielfältig. Zum einen ermöglichen Planzeiten und daraus resultierende Plankosten eine wirtschaftliche Betriebsführung durch Vor- und Nachkalkulation von forstbetrieblichen Maßnahmen. Sie tragen aber auch zur Optimierung der Arbeitsprozesse und des Ressourceneinsatzes bei. Da die hochmechanisierte Holzernte in Deutschland in allen Waldbesitzarten vorwiegend durch forstliche Unternehmer stattfindet, kann eine Datenbank mit bundesweit gültigen Planzeiten der Informationsvermittlung dienen und forstlichen Dienstleitungsunternehmern helfen, realistische Vorkalkulationen für die Erstellung ihrer Angebote durchzuführen. Denn es geht nicht um die reine Maschinenkalkulation, sondern um die Kalkulation der gesamten Zeiten und Kosten im Zusammenhang mit einer Maßnahme. Darüber hinaus können die Ergebnisse auch zur Beratung von (Privat-) Waldbesitzern genutzt werden.

Bei dem im November 2015 durchgeführten Workshop zum Auftakt der Projektarbeiten, zu dem Vertreter aller Waldbesitzarten und forstliche Unternehmer eingeladen waren, wurden intensive Diskussionen über die im Projekt zu behandelnden Arbeitsverfahren geführt und definiert, welche forstbetrieblichen Arbeiten im Rahmen des Projektes berücksichtigt werden müssen. Für die ausgewählten Verfahren wurden Verwendungsziele der Planzeiten definiert und die Einflussgrößen bestimmt. In einer bundesweit angelegten Recherche wird nun die Basis der in der Praxis verfügbaren Daten erschlossen werden.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen wird die Struktur für eine komplexe Datenbank forstbetrieblicher Planzeiten und Plankosten erstellt und soll im ersten Schritt mit Daten zu gängigen Arbeitsverfahren aus dem Bereich der Holzernte, Jungwuchs-/Jungbestandspflege und Pflanzung gefüllt werden. Zur Generierung fehlender und unvollständiger Planzeiten werden Methoden entwickelt und erprobt, die die Herleitung von Daten für bisher unzureichend erfasste Arbeitsverfahren gewährleisten. In diesem Zusammenhang wird auch eine Kostengliederung und Kostenverrechnung entwickelt. In einem anschließenden Schritt soll ein Netzwerk von forstlichen Partnern aufgebaut werden, welches in die Datenevaluierung einbezogen wird und auf Dauer auch die Lieferung aktueller Daten übernehmen wird.

Aufgrund der branchenweiten Ausrichtung, des hohen Bedarfs an Planzahlen und der Integration aller forstlicher Akteure wird erwartet, dass mit der Anwendung der Projektergebnisse das Kostenbewusstsein aller gefördert und zu einem effizienten Ressourcenmanagement in der Forstwirtschaft beigetragen wird.

 

Das Projekt wird gefördert durch:

 

 

Mehr Informationen zum Projekt (Veranstaltungen, Projektpartner, Projektbeirat) sowie den Zugang zum internen Bereich erhalten Sie hier: 

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