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Video "Entrindende Harvesterköpfe"

Nährstoffentzug minimieren – Holz ohne Rinde ernten

Auf geringer nährstoffversorgten Standorten kann die Stammholznutzung mit Rinde langfristig die Bodenfruchtbarkeit beeinträchtigen, dies limitiert die nachhaltig erntebaren Mengen. Eine Lösung wäre es, die Stämme gleich nach dem Fällen auf oder neben der Rückegasse zu entrinden. Auf diese Art würde man die Nährstoffe in natürlicher Form im Wald belassen. Daneben birgt diese Vorgehensweise weitere mögliche Vorteile:

  • Das Transportvolumen ließe sich verringern
  • Der Entrindungsprozess im Werk könnte entfallen
  • Aus Energieholzsortimenten könnten rindenfreie Premium-Holzbrennstoffe erzeugt werden, die bei der Verbrennung einen deutlich geringeren Aschenanteil haben und weniger Feinstaub freisetzen
  • Forstschutzaspekte

Auf südamerikanischen Plantagen haben sich Harvesterköpfe, die sowohl aufarbeiten als auch entrinden können, bereits bewährt. Nun soll diese Technik unter mitteleuropäischen Verhältnissen erprobt und ggf. angepasst werden. Die Versuche finden in Bayern und Niedersachsen mit verschiedenen Baumarten und Sortimenten statt.
Im Video sehen sie kurze Auszüge aus den Sommer-Versuchen in Bayern und Niedersachsen mit den Baumarten Kiefer und Fichte.
Zwei Punkte lassen sich dabei sehr gut erkennen. Erstens: Wie der Stamm sich im Aggregat um die eigene Längs-Achse dreht. Und zweitens: Die meisten Rindenanteile werden vom Aggregat auf der Rückfahrt vom Stamm abgenommen.


Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: Projekt "Entrindende Harvesterköpfe"
Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e. V. (KWF) für  testen derzeit Harvesterköpfe, die für die Plantagenwirtschaft mit Eucalyptus entwickelt wurden, unter mitteleuropäischen Waldverhältnissen und machen gegebenenfalls Modifikationen.

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsenden Rohstoffe e. V. (FNR),  gefördert und läuft noch bis August 2017.

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