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KWF-Arbeitsausschuss „Walderschließung“ neu gegründet

Walderschließung rückt wieder stärker in den Fokus der Forstbetriebe

Pressemitteilung 20/2017

Am 17. Oktober fand die konstituierende Sitzung des neuen KWF-Arbeitsausschusses „Walderschließung“ beim Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) in Groß-Umstadt statt. Als erster Obmann des Ausschusses wurde der Leiter der Lehranstalt für Forstwirtschaft in Bad Segeberg, Dr. Jörg Hittenbeck, gewählt. Das Gremium aus Erschließungs-Experten informiert und berichtet im Rahmen seiner Sitzungen über grundsätzliche Konzeptionen sowie aktuelle Schwerpunkte und Projekte in den Landesforstverwaltungen und -betrieben. Es werden Empfehlungen für aktuelle Themen aus dem Arbeitsbereich erarbeitet.

Unter der Leitung des Obmanns und des Koordinators der KWF-Geschäftsstelle, dem Leiter des KWF-Fachressorts Holzlogistik & Datenmanagement, Dr. Hans-Ulrich Dietz, legten die zwölf Experten die Arbeitsschwerpunkte für die kommenden Monate fest.

Vier Projekte wurden für das Jahr 2018 identifiziert. So soll z. B. eine Konzeption für eine naturnahe Walderschließung erstellt werden. Diese bedingt konzeptionell und technisch das Ausgestalten und Erhalten eines forstlichen Erschließungssystems, das den Anforderungen von Naturschutz Rechnung trägt. Die Mitglieder des Arbeitsausschusses werden daher naturschutzrelevante Verfahrens- und Qualitätsstandards aufzeigen und zusammenstellen.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist das Erstellen eines Leitfadens für die Leistungsbeschreibung von Wegebaumaßnahmen. Dabei sollen Leistungsmerkmale im Bereich der Walderschließung forstspezifisch erfasst und bewertet werden. Insbesondere für Bauwerke – wie z.B. Brücken, Stützmauern und zentrale Wasserbauten sollen Merkmale für Ausschreibungen von Unternehmerleistungen erarbeitet und zur Anwendung empfohlen werden.

Außerdem sollen in einem Ländervergleich die verschiedenen Arbeitsverfahren und Technikkonzepte in Wegepflege dargestellt werden und standardisierte Kostenkalkulationen für Wegepflegekonzepte bereitgestellt werden.

„Die Anforderungen an die Walderschließung nehmen – vor dem Hintergrund multifunktionaler Forstwirtschaft - ebenso zu, wie die betrieblichen Erfordernisse einer ganzjährig nachhaltigen, ressourceneffizienten Waldbewirtschaftung. Maßnahmen der bodenschonenden Holzernte im Bestand führen außerdem zu einer stärkeren Belastung der Waldwege“, begründet die Geschäftsführende Direktorin des KWF, Prof. Dr. Ure Seeling die Neugründung des Arbeitsausschusses. Die Kosten von Wegepflege und Wegeunterhaltung seien zudem eine entscheidende betriebliche Erfolgsgröße. Daher rücke die Walderschließung wieder stärker in den Fokus der Forstbetriebe.

Die nächste Sitzung des Arbeitsausschusses ist für 13. März 2018 in Bad Segeberg angesetzt. (EDIT: Datum im November 2017 vom 19., auf den 13.3. geändert)

P. Harbauer

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