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Wood Industry Summit auf der Ligna gestartet

Staatssekretärin Flachsbarth eröffnet zweite Auflage der internationalen Plattform

Pressemitteilung 11/2017

Unter dem Motto "Access to Resources and Technology" wurde am 22. Mai auf der Ligna in Hannover der 2. Wood Industry Summit eröffnet. Die fünftägige Veranstaltung bietet ein Vortragsprogramm mit täglich wechselnden Schwerpunkten und eine Eventfläche für den Austausch internationaler Vertreter der Industrie, Wissenschaft und Politik. Zur Eröffnung wies die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Dr. Maria Flachsbarth, auf die hohe volkswirtschaftliche Bedeutung des Clusters Forst & Holz hin. Sie hob außerdem den großen Beitrag hervor, den nachhaltige Waldbewirtschaftung zum Klimaschutz leistet.

Mit dem Wood Industry Summit führen die Deutsche Messe AG und das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) als Fachpartner gemeinsam das 2015 erfolgreich eingeführte Format weiter. Der Summit präsentiert sich auch 2017 wieder in den drei Bereichen Ausstellung, Matchmaking und Forum. Der Vorsitzende des KWF, Robert Morigl stellte zur Begrüßung fest, dass die Ligna die einzige international renommierte Messe für den gesamten Cluster Forst & Holz sei. „Gerade im forstlichen Bereich wollen wir die Internationalität der Ligna verstärkt nutzen. Ich halte das für sehr wichtig, denn international betrachtet, sind Forst- und Holzwirtschaft viel enger verzahnt, als bei uns in Deutschland“, so Morigl. Zahlreiche ausländische Gruppen und Delegationen - z.B. aus Kanada, Kolumbien, Chile, Bulgarien oder Rumänien haben sich zum Fachprogramm des Wood Industry Summit angemeldet. Der Fokus liegt auf den Themen, die die Branche weltweit bewegen. Täglich werden Schwerpunkte wie: „Wald 4.0“; „Erschließung und Infrastruktur der Wälder zur Sicherung einer nachhaltigen Forstwirtschaft“; „Integriertes Feuermanagement“; „Flottenmanagement zur Optimierung der Logistikkette vom Wald zum Werk“ von führenden Fachleuten auf internationalem Niveau beleuchtet.

„Während in vielen Branchen bereits umfangreiche Umbrüche stattgefunden haben, ermöglicht die „Industrie 4.0“ im Cluster Forst und Holz noch ein weites Feld der Entwicklungsmöglichkeiten“ so Flachsbarth. Die Digitalisierung verspräche zahlreiche Vorteile hinsichtlich der Optimierung von Prozessen und Schnittstellen, der Ressourceneffizienz und damit der wirtschaftlichen Situation der Unternehmen im gesamten Cluster. Das BMEL habe den Status Quo der Digitalisierung im Cluster Forst & Holz bereits erfasst und möchte darauf basierend den konkreten Handlungs- und Forschungsbedarf ableiten. „Von den KWF-Thementagen zum Thema „IT-Lösungen in der Forstwirtschaft“ (27. und 28. September 2017) erwarten wir uns wichtige Impulse, um den Förderaufruf zielgenau auszugestalten, so Flachsbarth.

Dr. Andreas Gruchow von der Deutsche Messe AG kündigte an: „Ob es um die Digitalisierung in der Forstwirtschaft, die Adaption von Verfahren oder um effizientes Management geht – das alles wird auf dem Wood Industry Summit 2017 geboten“. Unternehmen aus den Bereichen der Forsttechnik und der primären Holzbearbeitungsstufen erhalten durch das kombinierte Dialog- und Präsentationsformat die Möglichkeit zum Einstieg in neue Wachstumsmärkte. Bereits zur Premiere 2015 realisierten die internationalen Kunden ein Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro.

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P. Harbauer

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