Thementage 2017

am 27. & 28. September 2017
Paaren im Glien (Brandenburg)

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Waldeigentümerinnen bilden sich beim KWF zu Holzernteverfahren und Holzvermessung fort

Am 31. März und 1. April war eine Initiative der Waldeigentümerinnen, der Forst- und Unternehmerfrauen zu Gast beim Kuratorium für Waldarbeit und Forttechnik. e. V. (KWF) in Groß-Umstadt. Die Fachveranstaltung fand zu den Themen Holzernteverfahren und praktischer Holzvermessung auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) statt. Die Teilnehmerinnen wurden von der Schirmherrin Christiane Underberg und Präsident des Hessischen Waldbesitzerverbandes, Michael Freiherr von der Tann, begrüßt.

Das KWF bot den Forstfrauen an den beiden Tagen ein vielfältiges Fachprogramm. Der erste Tag begann mit dem Vorstellen des KWF und seiner Prüfzeichen sowie dem Besichtigen des KWF-Technikums. Dabei führten die Experten des KWF die Prüfstände praktisch vor und beantworteten Fragen zur persönlichen Schutzausrüstung sowie zu Geräten und Werkzeugen der Waldarbeit. Es folgten Einweisungen in die manuelle und mechanische Holzernte sowie in die Waldwege-Navigation mit NavLog.

Zu Beginn des zweiten Tages wurde den Teilnehmerinnen eine Software für die forstliche Arbeit vorgestellt. Anschließend wurde ein Überblick über Dienstleistungen in Holzernte und Holzbringung gegeben. Im Wald wurden Maschinen und Verfahrenstechnik vorgeführt. Außerdem wurden praktische Unterweisungen im Vermessen nach RVR sowie in der fotooptischen Vermessung angeboten.

„Die Teilnehmerinnen des Workshops bekommen in den zwei Tagen in Theorie und Praxis fundierte Grundlagen zur Holzernte und Waldarbeit geboten“, sagte die Geschäftsführende Direktorin des KWF, Prof. Dr. Ute Seeling. „In Abstimmung mit der AGDW liegt unser gemeinsames Augenmerk darauf, die Kompetenzen so zu erweitern, dass sie sich stärker in das Bewirtschaften ihrer Wälder und der Holzmobilisierung einbringen können“.

Neben dem KWF waren eine Reihe von Unternehmen aus dem Cluster Forst und Holz an der Fortbildung beteiligt: Mit dabei waren außerdem die Vilser GmbH, die NavLog GmbH, die Wahlers Forsttechnik GmbH, die Butterweck Rundholzlogistik GmbH sowie Wald und Holz NRW.

Die Initiative der Waldeigentümerinnen wurde vor etwa einem Jahr im Stammhaus Underberg im nordrhein-westfälischen Rheinberg gestartet. Zu den Waldeigentümerinnen zählen Frauen, die als Unternehmerin einen Wald selber bewirtschaften, als urbane Erbin zu einem Waldstück gekommen oder als Ehefrauen in die familiären Forstbetriebe eingebunden sind. Eine gezielte Ansprache, spezifische Informationsangebote, Kurse und Workshops, wie sie bereits in verschiedenen Bundesländern angeboten werden, sollen ihnen Rückenwind geben.

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